Jan
29
Einnahme von Vitamin C und E schützt nicht vor Schlaganfall
Kategorie Vitamin C, Vitamin E, Vitamine | Kommentieren
So lautet eine kürzlich erschienene Schlagzeile.
Die Aussage stützt sich auf eine sogenannte Meta-Analyse, d.h. eine Studie über bereits früher veröffentlichte Studien zum Thema Einnahme von Vitaminen, insbesondere von Vitamin C und E.
Das Problem bei Meta-Analysen ist, daß hierbei die Ergebnisse völlig unterschiedlich angelegter Studien statistisch in einen Topf geworfen werden. Nicht nur wurden die Ergebnisse der Einnahme verschiedener Vitamin-Präparate generalisiert, auch wurden in den Studien verschiedene Mengen der Vitamine und verschiedene Qualitäten und Typen (v.a. bei Vitamin E – Tocoperol – bedeutend) verwendet, über verschiedene Zeiträume hinweg und mit unterschiedlichen Populationen!
Wer will mir weis machen, daß sich auf diese Weise wirkliche Erkenntnisse gewinnen lassen??
Statistik als Mittel der Erkenntnisgewinnung in der Medizin ist ohnehin ein weites und fragwürdiges Feld – die Methode der Meta-Analyse jedoch treibt den Unfug auf die Spitze. Hier wird nach dem Motto verfahren: “Wenn uns eine einzelne gut angelegte Studie mit eindeutigem Ergebnis nicht reicht (oder nicht vorliegt), um unsere Meinung zu bestätigen, dann nehmen wir uns doch einfach 67 Studien und rühren einmal käftig um – mal sehen, zu welchem Ergebnis wir dann kommen !”
Jeder seriöse Statistiker weiß: Wenn eine Studie keine wirklich gute Aussagekraft hat, dann wird die Sache nicht besser, wenn man noch die Daten 66 weiterer Studien integriert. Es ist so wie wenn Sie zwei oder 67 Einäugige nebeneinander stellen – dadurch wird kein räumliches Sehen erreicht!! Einäugig bleibt einäugig und Studien mit zweifelhaftem Ergebnis werden nicht besser, wenn man sie aufeinanderhäuft und dann ein Ergebnis proklamiert. Vielleicht schwer zu begreifen, aber so ist es.
Traurig, dass so etwas von einem renommierten Journal veröffentlicht wurde, Journal of the American Medical Association (JAMA). Dies um so mehr, als renommierte Institutionen in den letzten Jahren zu der Erkenntnis gekommen sind, daß die Einnahme von Vitamin-Präparaten durchaus sinnvoll sein kann.
Wir gestatten uns, hinzuzufügen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Sinnvoll, jedoch nicht unabhängig von der Qualität solcher Multivitamin Präparate!!!
Die LifeExtension Foundation stellt seit Jahrzehnten qualitativ hochwertige Multivitamin-Präparate her und modifiziert Zusammensetzung und Inhalt jeweils nach den neuesten Erkenntnissen der Ortho-Molekularen Medizin, einer Richtung der Medizin, die vor Jahrzehnten durch den zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling, einem der kreativsten Wissenschaftler der Neuzeit, begründet wurde.
Wir halten es lieber mit Kreativ-Kräften als mit Verwaltern alter Datenmengen ….
Informationen über Multivitamin-Präparate der LifeExtension Foundation sind über das Menü rechts oben zu erreichen.
Jan
25
Führt Vitamin D Mangel zu Demenz?
Kategorie Vitamin D, Vitamine | Kommentieren
“Mangelt es Senioren an Vitamin D, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie an Demenz erkranken.”
Das ist die Kernaussage eines Artikels, der seit 23.1. im Umlauf ist, veröffentlicht in Focus online unter der Überschrift Vitamin D Abwehrmittel gegen Demenz.
Zitiert wird eine Studie, in der 2000 Menschen über 65 Jahren Tests der geistigen Leistungsfähigkeit unterzogen wurden. Anschließend wurden die Ergebnisse mit den Vitamin-D-Werten der Probanden in Korrelation gesetzt. Dabei zeigte sich, daß diejenigen, die im Test schwächer abschnitten, gleichzeitig auch tendenziell niedrigere Vitamin D Werte hatten.
Da Vitamin D in der Haut unter UV-Einwirkung gebildet wird, haben Südländer hier Vorteile. Deutschland kann man nicht unter die sonnengesegneten Länder rechnen – lange Winter lassen sicher bei vielen Senioren Vitamin-D-Mangel eintreten.
Iain Lang, einer der englischen Autoren der Studie, wird zitiert: „Für alle, die in Ländern mit langen dunklen Wintern leben, beispielsweise in Großbritannien, kann die Vitamin-D-Versorgung zu einem Problem werden. Vor allem aber für ältere Menschen, die geringere Mengen des Vitamins aus dem Sommer mitnehmen.“
Iain Lang schlägt folgerichtig vor, ältere Menschen vorbeugend mit Vitamin-D-Nahrungsergänzungen zu versorgen.
Dies hat übrigens nicht nur den im Focus-Artikel angedeuteten weiteren Vorteil, Osteoporose, also Konochendichteverminderungen, vorzubeugen. Vitamin-D3, Cholecalciferol, kann auch als krebsvorbeugend angesehen werden.
Sehen Sie dazu unseren Artikel über Vitamin D3, Cholecalciferol.
