by Dr. Wolfgang Rösner

Ich verrate Ihnen nun, welches meine Erfahrungen auf Anti-Aging-Gebiet sind und mit welchem Programm ich echte Anti-Aging-Effekte an mir selbst erfahren habe.
Juristisch korrekt – falls sich hier abmahn- und klagesinnige Juristen tummeln: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen, die komischerweise den Erfahrungen anderer “Freaks” auf diesem Gebiet ähneln, aber dennoch rein wissenschaftlich nicht verallgemeinert werden dürfen. Es handelt sich hier um eine sog. Anektode. Aber ich bin mir sicher, daß diese den einen oder anderen Leser interessieren wird.

Folgendes Programm hat bei mir mehrmals zu erheblich verbesserter körperlicher Leistungsfähigkeit, deutlichem Fettabbau am Bauch, Reduzierung des Körperfettanteils, allgemeiner ‘Power’, jugendlicher Ausstrahlung (well, “dem Vernehmen nach”) und Straffung der Haut um die Augen und am Hals geführt:

  1. 3-mal tägliche Einnahme erklecklicher Mengen sog. GH-Releaser, strikt auf leeren Magen
  2. Nach 16 Uhr entweder völliges Auslassen von Essen oder “Linsengericht”
  3. Rigoros tägliches Training bis zu völligem Durchflutet-Sein, bevorzugt vor dem (frühen!) Schlafengehen (ohne Essen vorher und nachher, versteht sich)
  4. Erhebliche Mengen frischen Obstes, v.a. Ananas, Papaya, Mango und Äpfel
  5. Zusätzlich ca. 5 Gramm Vitamin C täglich und – hiermit gebeichtet: 25-50mg DHEA morgens
  6. 2-3 mal wöchentlich ein Sonnenbad
  7. Reduzieren von Alkohol auf NULL

Um es auf’s Wesentliche zu reduzieren:
Meine Erfahrung ist, daß ich auf den Gebieten – Bewegungsverhalten, Ernährung und Tagesrhythmus – drastisch durchgreifende, konsequente, rigorose, ausnahmslose und fortgesetzte “gesellschaftsfeindliche” Veränderungen vornehmen muß, um dann nach ca. 4-6 Wochen klare Ergebnisse beim kritischen Blick in den Spiegel feststellen zu können. Verbesserte Leistungsfähigkeit macht sich schon früher bemerkbar.

Hier spaßeshalber mein Pro-Aging-Kontrast-Programm, dem ich auch zeitweise folge, um dann kräftig zu erschrecken:

  1. Stundenlanges Sitzen vor einem PC (andere bevorzugen ein Fernsehgerät)
  2. Nicht-aus-dem-Haus gehen, Luft und Licht fernhalten
  3. Abends nochmal eine schöne Pizza essen mit 2 bis 3 Gläschen Bordeaux
  4. Zu faul sein, um einen Apfel zu schälen oder eine Ananas zuzubereiten
  5. Pulver und Kapseln mal in der Ecke stehen lassen (also keine Nahrungsergänzungen)

Kommt Ihnen vermutlich bekannt vor.
Nur weil es oft, v.a. im deutschen Winter, schwer durchzuhalten ist, mir mitleidiges Lächeln Neunmalkluger einträgt oder auch ein bißchen Geld kostet und unbequem ist, etwas NICHT zu tun, von dem ich weiß, daß es definitiv gut für mich ist – das passiert auch mir, keine Sorge!

Mitunter jedoch gelingt es mir, mich zu heroischen Taten der Selbstdisziplin aufzuschwingen, phasenweise wie ich zugebe, und diese Phasen beweisen mir: Es geht!
Juristisch, Herr Gott nochmal: “Es geht, zumindest bei mir!” – andere sind möglicherweise ganz anders (v.a. Juristen vermutlich …).

Wenn Sie denken, daß Sie vielleicht doch nicht so anders sind, um nicht doch von meinen Erfahrungen profitieren zu können – liegen Sie vielleicht gar nicht so falsch.
Ich nehme deshalb an – auch ohne daß Sie mir das schriftlich bestätigen, daß Sie an näheren Einzelheiten meines verschrobenen Programms interessiert sind.

Es geht also in wenigen Tagen weiter mit Punkt 1 (siehe oben), den GH-Releasern oder Wachstumshormon-Releasern im Anti-Aging.

Bleiben Sie mir bis dahin gewogen!

Melatonin ist ohne Zweifel eines der preiswerten und im Prinzip einfach anzuwendenden Anti-Aging Mittel. Im Prinzip …

Melatonin ist in Europa nicht frei verkäuflich. Es hat hier keine Zulassung, auch wenn es sich in den USA über Jahrzehnte hinweg als unproblematisch erwiesen hat und dort frei zu kaufen ist.

Möglicherweise findet der eine oder andere Leser dennoch eine Einkaufsquelle, die nach Europa versendet, einen Blick ist folgende Webseite wert: AntiAging Systems (ohne Gewähr)

Was hat es nun auf sich mit Melatonin, inwiefern ist es ein zentrales Mittel im Anti-Aging?

Im Zusammenhang mit Anti-Aging ist Melatonin v.a. mit dem Namen Walter Pierpaoli verbunden.
Publikationen wie “The pineal control of aging. The effects of melatonin and pineal grafting on the survival of older mice”, “The pineal gland: a circadian or a seasonal aging clock? Aging 3: 99-101, 1991″ und, etwas reißerisch, “”Melatonin Miracle”, Verlag Simon & Schuster, New York, 1995″ tragen eine Menge an Wissen über die Wirkungen von Melatonin und seine Rolle im allgemeinen Prozeß der Alterung zusammen.

Hier ist nicht der Ort, all diese Fakten im Detail auszubreiten.
Als einer der renommierten Anti-Aging-Forscher kommt er zu dem Schluß, daß es derzeit nur 2, mit harten Fakten belegbare Strategien gibt, um das Leben zu verlängern:

  • Kalorienreduzierte Ernährung
  • Melatonin-Einnahme

Sein Kernkonzept ‘in a nutshell’ – auf den Punkt gebracht – lautet:

Die Zirbeldrüse (Corpus pineale) ist der Taktgeber in der Steuerung aller hormonalen und neuro-endokrinen Vorgänge.

Es ist ein Phänomen der Alterung, daß dieser zentrale Taktgeber zunehmend chaotische, fehlerhafte, unvollständige und derangierte Signale an untergeordnete Zentren, z.B. in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), sendet. Als Folge davon gerät die gesamte hormonelle und immunologische Steuerung zunehmend aus den Fugen, meßbar z.B. an erhöhten Cortisol-, verminderten Sexualhormonspiegeln und Defiziten in der Organisation des Immunsystems.

Wenn seine These über die zentrale Rolle der Zirbeldrüse und des von ihr zyklisch abgegebenen Melatonin richtig ist, müßte nachweisbar sein, daß auch die kalorienreduzierte Ernährung Einfluß auf die Zirbeldrüse nimmt.

In der Tat zeigen Langzeitstudien an Primaten, also höherentwickelten Affen (zu dieser Gattung zählen letztlich auch Menschen), durchgeführt von Dr. George Roth und Mark Lane am National Institute on Aging in Baltimore, USA, daß diese kalorienreduziert ernährten Affen auch in höherem Alter noch jugendliche nächtliche Melatonin-Werte haben.

Die zentrale Frage für all diejenigen unter Ihnen, die sich nicht langfristig sparsam ernähren möchten oder die zumindest sicher gehen möchten, daß Sie trotz gelegentlich saftiger Mahlzeiten deshalb nicht ihre Lebensspanne und -qualität vermindern, ist:

Kann die Einnahme von Melatonin in Tablettenform denselben Effekt in Hinsicht auf die Erhaltung eines jugendlichen Hormon- und Immunsystems erreichen?

Pierpaoli sagt: Ja – aber …
Untersuchungen zeigen, daß die Gabe von Melatonin zur Nacht im Wesentlichen den Effekt hat, der Zirbeldrüse eine energieverbrauchende Eigenproduktion zu ersparen. Als Folge davon kann die Zirbeldrüse dann längere Zeit ihre anderen Aufgaben in der Steuerung des Hormonsystems, die über ein recht komplexes Geflecht von Peptidabsonderungen erfolgt, wahrnehmen.

Dies ist eine überraschende Feststellung, denn bisher war man immer davon ausgegangen, daß man keineswegs Hormondrüsen zur Faulheit verhelfen darf (Gefahr der Verkümmerung).
Daß dies bei der Zirbeldrüse anders ist – die Belege sind eindeutig dafür – liegt daran, daß sie nicht mehr von einer übergeordneten Drüse gesteuert wird, sondern auf hormonell-neuroendokrinem Gebiet die oberste Hierarchieebene darstellt. Darüberhinaus ist die Melatoninproduktion eben nicht die Hauptaufgabe der Zirbeldrüse – die liegt im Bereich der Steuerung des gesamten Hormon- und Immunsystems und wird nicht über Melatonin vermittelt.

Von außen zugeführtes Melatonin, so kann man anschaulich sagen, ermöglicht es der Zirbeldrüse, sich in höherem Ausmaß ihren wichtigeren Kernaufgaben zu widmen statt Energie in die Synthese von Melatonin zu investieren.
So verstanden folgt daraus auch die nächste Erkenntnis, die aber nicht primär durch theoretische Überlegungen, sondern durch die Beobachtung der Wirkungen von Melatoningaben bei Erwachsenen verschiedenen Alters gewonnen wurde.

Melatonin nutzt wenig, wenn es erst dann eingenommen wird, wenn die Zirbeldrüse bereits deutlich gealtert ist!

Es zeigte sich, daß ältere Probanden weniger von Melatonin-Einnahmen profitierten als jüngere.

Schlechte Nachricht also für alle, die sich bereits jenseits des 40sten Lebensjahres befinden. Melatonin regeneriert NICHT eine bereits gealterte Zirbeldrüse, sondern bewahrt eine noch jugendliche Zirbeldrüse vor Alterung.
Das sind die Fakten, mit denen wir uns abfinden müssen.

Quoad unserer Zielsetzung, echter Rejuvenation, Anti-Aging im Sinne der Umkehrung von Alterungsvorgängen, sind wir damit also um keinen Schritt weiter.

Aber: Es folgt daraus, daß alle Leser, die sich noch zu jung für Anti-Aging fühlen, Melatonin ganz dringend nötig haben und damit künftig höhere Ausgaben für tiefergreifende Maßnahmen jedweder Art bis hin zum Facelifting mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit sparen könnten!

Was aber können wir nun wirklich tun – wir, die wir von echtem Anti-Aging träumen?

Darüber bald mehr an dieser Stelle.

Bleiben sie gesund und fröhlich – Sie haben trotzdem Grund dazu.

So, nachdem ich den Mund im letzten Beitrag ziemlich voll genommen habe, hoffe ich, daß ich trotzdem noch verständlich spreche.
Das soll überhaupt das Prinzip dieses Blogs sein: Verständlichkeit.
Kommen Sie mir also nicht mit hochwissenschaftlichen Fragen, nur weil sie kürzlich auf einer anderen Webseite ‘was gelesen haben!
Für wissenschaftliche Diskussion gibt es andere Orte.

Hier geht es darum, was Sie konkret mit Ihren Mitteln gegen Alterung tun können.

Anti-Aging “für den Rest von uns” – wie ich bereits andernorts formuliert habe.
Wieso für den Rest ?
Inwiefern gehören Sie und ich zum Rest?

Nun, sicher haben Sie schon von teuren Anti-Aging-Kuren reicher und superreicher Stars gelesen. Hormonbehandlungen.
Die Wahrheit ist, daß es sich dabei nicht um “Kuren”, sondern um kontinuierliche Programme handelt – also um eine ständige “Behandlung”.
Behandlung? Ja, liegt denn hier eine Krankheit vor?

Die überraschende Antwort lautet: Ja.

In der Tat faßt die moderne Anti-Aging-Medizin Alterung im wesentlichen als Krankheit auf.
Diese neue Sicht der Dinge – ob Sie persönlich dieser Sichtweise zustimmen, steht auf einem anderen Blatt – hat zu professioneller Ernsthaftigkeit im Herangehen an Alterserscheinungen geführt.
Und wenn ich mir die Dinge unvoreingenommen ansehe, komme ich zu dem Schluß, daß diese Sichtweise einiges für sich hat.
Nicht nur, daß unsere vielbeschworene demografische Entwicklung, also zunehmende Vergreisung, eine ernsthaftere Behandlung der Probleme eigentlich dringend nahelegt, nein: Nicht nur diese eher ökonomische Betrachtung, sondern auch eine rein menschliche Sichtweise führt doch zu der Idee, daß man alles “medizin-mögliche” tun müßte, alternden Menschen so lange wie nur irgend möglich ihren Aktionsradius zu erhalten oder, wo schon eingeschränkt, wieder zu erschließen.

Es gibt meines Wissens keine andere Methode in der Medizin, die so hocheffektiv diese Forderung erfüllt, wie die gekonnt angewendete Hormon-Anti-Aging-Behandlung.

Hier ist nicht der Platz, ich erwähnte es oben bereits, auf die Pressekampagnen gegen Hormontherapien und ihre angeblichen Krebsgefahren einzugehen.

Was hier im Gange ist, gehört in die Rubrik “Hofberichterstattung zu Diensten öffentlich-notorischer Bedenkenträger deutscher Provinzialität”. Vielleicht gehe ich darauf in einem späteren Beitrag noch einmal ein (obwohl das ziemlich unerfreulich ist).
Hier nur kurz soviel: Ich sprach oben von GEKONNTER Hormontherapie, nicht von unbiologisch, einseitig gewichteter Sex-Hormonersatztherapie kassenärztlicher Prägung.

Aber lassen Sie mich hier, bevor ich für heute schließe, kurz begründen, inwiefern ich den Hauptgedanken der Anti-Aging-Medizin, nämlich Alterung als Krankheit zu sehen, für richtig halte.

Kürzlich gab es einen netten Beitrag im Fernsehen über Japan.
Gezeigt wurde u.a. eine über 80-Jährige Japanerin, die auch in diesem Alter noch mit voller Arbeitskraft einen Lebensmittelladen betreibt.
Ich persönlich kenne einen älteren Herrn, der noch mit 94 Jahren wöchentlich zweimal 500m schwimmt. Das Tennisspielen hat er allerdings mit Mitte 80 aufgegeben.

Das nenne ich gesunde Alterung.

Aber kann man es als gesund bezeichnen, wenn 75-Jährige sich nicht mehr selbst versorgen können und deshalb ins Seniorenheim sollen?
Kann man es als gesund bezeichnen, wenn 70-Jährige nicht mehr arbeiten können?
Gebückter Gang, nachlassendes Gedächtnis, zunehmend gedrückte Stimmung, schlaffe Muskulatur und zunehmender Fettansatz, schlechtes Hören und Sehen, schnelle Ermüdung, Herzschwäche – all das soll gesund sein, nur weil es v.a. Menschen betrifft, die sich nicht mehr im normalen Erwerbsleben befinden?

Ich denke, jeder unvoreingenommene Betrachter muß zustimmen, daß dies Krankheitszeichen sind.
Daß wir für all diese Veränderungen keine billigen und konventionellen Therapien zur Verfügung haben, steht auf einem anderen Blatt. Aber nur weil wir keine preiswerten Mittel kennen (oder kennen wollen) und die Betroffenen ohnehin bei hoher allgemeiner Arbeitslosigkeit nicht mehr erwerbstätig sind, Sie zu Gesunden zu stempeln, kann ich nicht nachvollziehen.

Alterserscheinungen als Krankheit zu sehen, die behandelbar gemacht werden sollte, hat auch den großen Vorteil, dringend nötige ernsthafte Forschung auch an Universitäten möglich zu machen.

Dennoch gibt es bereits jetzt, größtenteils aus den USA, jedoch auch aus Italien und anderen Ländern, Forschungen, die Möglichkeiten der Umkehrung von Alterungserscheinungen aufzeigen.

Ich möchte im nächsten Beitrag deshalb auf das Thema “Melatonin” eingehen.
Ein Hormon, kein Sexualhormon jedoch, das in einer kleinen Drüse unterhalb des Gehirns gebildet wird und für unsere Stimmung, unser Immunsystem und unsere Schlafqualität überragende Bedeutung hat.

Ich gehe ein auf Fragen wie:

  • Welchen Nutzen hätte die Einnahme von Melatonin?
  • Welche Risiken sind bekannt und realistisch?
  • Warum können Sie es nicht in Deutschland kaufen (aber in den USA in jeder Drogerie)?

Bis zum nächsten Beitrag – bleiben Sie fröhlich!

Eine seit Sommer 2005 laufende Umfrage auf der Webseite Alternativen für Viagra ergibt überraschenderweise, daß sich 20% der Leser dieser Webseite auch für Anti-Aging interessieren.

Ganz allgemein scheint Deutschland/Europa nunmehr dem Anti-Aging-Boom in den USA zu folgen. Das muß nicht unseriös sein, denn richtig angewendetes Anti-Aging kann möglicherweise Ihre Lebensqualität in höherem Alter verbessern, Behinderungen vermeiden helfen und im Optimalfall ein längeres aktives Leben ermöglichen. Eine Aussicht, die in Zeiten steigender Renteneintrittsalter höchst erfreulich ist.

Ich nehme diese neue Popularität zum Anlaß, das Thema hier ausführlicher darzustellen, aus meiner persönlichen Sicht.

Prinzipiell:
Echtes Anti-Aging bedeutet eine Umkehrung von Altersveränderungen.

Ich spreche hier also nicht von den üblichen und banalen Maßnahmen zur Verzögerung von Alterung, wie z.B. Auftragen von Anti-Aging Cremes, früh schlafen gehen, sich ausreichend bewegen, sich gesund ernähren im üblichen Sinn.
Das sind Banalitäten, die Sie auf anderen Webseiten lesen können. Hierzu einen weiteren Beitrag zu leisten, wäre überflüssig.

Wenn Sie nicht glauben, daß es echtes Anti-Aging im obigen Sinn überhaupt gibt, dann empfehle ich Ihnen folgende Webseiten zu besuchen – sie werden Ihre Weltsicht bestätigen und Sie werden sich dort wohlfühlen:

Solche und ähnliche Seiten haben ein Konzept von Anti-Aging, das ich als “Präventiv-Medizin unter anderer Flagge” bezeichnen würde.
Präventiv-Medizin, also vorbeugende Medizin, leidet seit Jahrzehnten unter mangelnder Beliebtheit bei denjenigen, die man damit erreichen will – bei IHNEN nämlich.

Die dort verfochtenen Belehrungen lassen sich etwas verkürzt zusammenfassen in: Alles, was Spaß macht, ist verboten oder muß eingeschränkt werden. Ausserdem: “Gehe dringend alle paar Monate zur Vorsorge!”
Unter uns: Es wäre ein Wunder, wenn so etwas populär wäre. Dennoch wollen akademische Kreise nicht von dem Konzept ablassen, und zwar mit dem Hauptvorwand, dadurch Kosten im Gesundheitswesen einsparen zu können. Allein der Beweis für diese These steht noch aus.

Um das gescheiterte Konzept der Präventiv-Medizin zu retten, ist man in den letzten Jahren auf den Anti-Aging-Zug aufgesprungen. Man hofft, dass Sie, lieber Leser, nicht merken, welche Mogelpackung man Ihnen jetzt unterjubeln will.

Genug davon.
Es ist auch nicht so, daß alles dort Gesagte unsinnig ist oder falsch. Aber, lassen Sie es mich so formulieren: Es wirkt etwas uninspiriert.

Es fehlt die begeisternde Vision, um Sie mitzureissen.
Handwerkliche Solidität reicht dafür nicht aus. Etwas Mut braucht man schon, Aussagen zu treffen, denen nicht jeder Professor zustimmen wird.

Nun denn, hier soll genau dies geschehen. Bleiben Sie also am Ball …