Führt Vitamin D Mangel zu Demenz?

„Mangelt es Senioren an Vitamin D, besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sie an Demenz erkranken.“

Das ist die Kernaussage eines Artikels, der seit 23.1. im Umlauf ist, veröffentlicht in Focus online unter der Überschrift Vitamin D Abwehrmittel gegen Demenz.
Zitiert wird eine Studie, in der 2000 Menschen über 65 Jahren Tests der geistigen Leistungsfähigkeit unterzogen wurden. Anschließend wurden die Ergebnisse mit den Vitamin-D-Werten der Probanden in Korrelation gesetzt. Dabei zeigte sich, daß diejenigen, die im Test schwächer abschnitten, gleichzeitig auch tendenziell niedrigere Vitamin D Werte hatten.
Da Vitamin D in der Haut unter UV-Einwirkung gebildet wird, haben Südländer hier Vorteile. Deutschland kann man nicht unter die sonnengesegneten Länder rechnen – lange Winter lassen sicher bei vielen Senioren Vitamin-D-Mangel eintreten.
Iain Lang, einer der englischen Autoren der Studie, wird zitiert: „Für alle, die in Ländern mit langen dunklen Wintern leben, beispielsweise in Großbritannien, kann die Vitamin-D-Versorgung zu einem Problem werden. Vor allem aber für ältere Menschen, die geringere Mengen des Vitamins aus dem Sommer mitnehmen.“
Iain Lang schlägt folgerichtig vor, ältere Menschen vorbeugend mit Vitamin-D-Nahrungsergänzungen zu versorgen.
Dies hat übrigens nicht nur den im Focus-Artikel angedeuteten weiteren Vorteil, Osteoporose, also Konochendichteverminderungen, vorzubeugen. Vitamin-D3, Cholecalciferol, kann auch als krebsvorbeugend angesehen werden.
Sehen Sie dazu unseren Artikel über Vitamin D3, Cholecalciferol.

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