Melatonin – Anti-Aging ohne Risiko

Flacher und wenig erholsamer Nachtschlaf ist eine meist zu wenig beachtete Auswirkung nachlassender körpereigener Melatonin-Produktion.

Folge: Mangelnde Regeneration im Schlaf, erhöhtes Krebsrisiko und Niedergeschlagenheit.

Ursache ist die ab dem 40 Lj. zunehmende Verkalkung der Zirbeldrüse, die die einzige Produktionsstätte des Körpers für Melatonin ist.

Melatonin ist ein Art Zwischending zwischen Hormon und Neurostransmitter. Seine Ähnlichkeit mit Tryptophan und Serotonin, dem „Glückshormon“, ist molekular und metabolisch bedingt: niedrige Melatoninausschüttung in der Nacht bedeutet auch niedrige Serotoninspiegel tags – und damit Niedergeschlagenheit oder schlechte Stimmung.

Auch die Wachstumshormonausschüttung in den Tiefschlafphasen, die wir für unsere Regenerationskräfte brauchen, nimmt logischerweise ab, je kürzer die Tiefschlafphasen als Folge von Melatoninmangel sind.

Gerade ältere Menschen klagen oft über „Katzenschlaf“ und mangelnde Morgenfrische. Melatoninmangel ist die Ursache.

Aber auch jüngere, oft bereits ab dem 40sten Lebensjahr, besonders wenn berufliche oder private Belastungen vorhanden sind, leiden unter den Auswirkungen von Tiefschlafmangel. Eines der sichersten Zeichen dafür ist: mangelnde Frische und schlechte Laune morgens.

Wenn es irgendetwas gibt, was leicht und sicher vermeidbar ist, dann ist es Mangel an Melatonin! Kaum irgendeine Maßnahme des modernen AntiAging ist so wirksam und so preiswert, wie die Zufuhr von Melatonin.

Melatonin ist darüberhinaus auch eines der wirksamsten Antioxidanzien, die bekannt sind.

Risiken?

Selbst Dosierungen von 30mg pro Tag (Normaldosis: 3-6mg/Tag) werden völlig klaglos und ohne Schäden toleriert. Überdosierungsprobleme gibt es schlicht gesagt nicht. Melatonin ist kein Steroidhormon, das man mit den unguten Effekten von Anabolika oder Östrogengaben in Zusammenhang bringen müßte.

Bezugs-Quelle: Bio Melatonin Tbl.

Für Interessierte folgt hier eine schematische Aufstellung hormoneller Regelungszusammenhänge, die die wichtige Rolle von Melatonin für die Steuerung hormoneller Verhältnisse veranschaulicht:

Melatonin Regelkreise

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