Folsäure

Da Folsäure (auch Vitamin M oder B9) lange Erwärmung nicht unbeschadet übersteht, gilt sie vor allem bei Kantinenessern als Mangelsubstanz. Auch während Schwangerschaften und bei Einnahme der Antibabypille ist der Bedarf erhöht. Folsäure ist am Eiweißstoffwechsel, der Herstellung von Erbinformationen und an der Blutbildung beteiligt.
Im Zusammenhang mit Rauchen wurde ein ständiger Folsäuremangel entdeckt. Eine entsprechende Nahrungsergänzung wird Rauchern neuerdings sehr ans Herz gelegt.

Folsäure wird therapeutisch eingesetzt z.B. bei Lebererkrankungen, Blutarmut, Alkoholismus.
Folsäuremangel (aber auch Mangel an Vitamin B6, Vitamin B12 oder Betaindefizit) führt zu erhöhten Homocysteinwerten, die wiederum als (Mit-)Ursache für arteriosklerotische Veränderungen diskutiert werden.
Mangel an Folsäure bei der Mutter kann bei Kindern zur Mißbildung Spina bifida führen.
Man empfiehlt übrigens die Einnahme zusammen mit Vitamin B12, da ein Folsäuremangel einen Vitamin-B12-Mangel verdecken kann, jüngere Empfehlungen liegen zwischen 800 mcg und 1.600 mcg täglich.

In den letzten Wochen ist Folsäure in Verdacht geraten, Darm- und Prostatakrebs zu fördern. Was es damit auf sich hat, lesen Sie in unserem Artikel „Folsäure Nebenwirkung Krebs?“

Wenn Sie sicher gehen wollen, Folsäure-Mangelzustände zu vermeiden, beachten Sie bitte folgenden Hinweis:
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